Satzung

§ 1 Name und Sitz

Der am 15. August 1950 gegründete Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Dortmund eingetragen, führt den Namen

Tennis-Gemeinschaft Westfalia e.V.

und hat seinen Sitz in Dortmund.

§ 2 Zweck

Der Verein hat den ausschließlichen und unmittelbaren Zweck, auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit den Tennissport und andere Leibesübungen, insbesondere alle anderen Ballspiele zu pflegen und zu fördern.

Etwaige Gewinne dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

§ 3 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 4 Mitglieder

Der Verein führt
aktive Mitglieder
passive Mitglieder
Ehrenmitglieder

Über die Aufnahme von aktiven und passiven Mitgliedern entscheidet der Vorstand, ebenso über die Ernennung von Ehrenmitgliedern.

Ist die Aufnahme eines Mitgliedes vom Vorstand genehmigt und werden hiergegen von mindestens drei Mitgliedern Bedenken erhoben, so ist über das Aufnahmegesuch in einer Mitgliederversammlung zu entscheiden.

Wird ein Aufnahmegesuch durch den Vorstand oder durch die Mitgliederversammlung abgelehnt, so muss die Ablehnung dem Antragsteller schriftlich oder mündlich ohne Begründung mitgeteilt werden. Der Antragsteller kann sein Gesuch frühestens nach Ablauf eines Jahres wiederholen.

Der Vorstand ist berechtigt, für eine bestimmte Zeit eine allgemeine Aufnahmesperre anzuordnen. Dies soll vor allem dann geschehen, wenn bei Vorhandensein einer zu großen Zahl von Mitgliedern die Spielmöglichkeit für diese oder die Ausbildung der Anfänger durch Neuaufnahmen zu sehr eingeschränkt wird. Auf Antrag von mindestens 10 Mitglieder ist der Vorstandsbeschluss durch die Mitgliederversammlung zu überprüfen.

§ 5 Ausscheiden

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

Eine Kündigung ist nur zum 31.12. eines jeden Jahres möglich. Rückzahlungen von gezahlten bzw. im Lastschriftverfahren eingezogenen Beiträgen des Kündigungsjahres erfolgen nicht.

Der Ausschluss eines Mitgliedes kann erfolgen, wenn dieses

mit der Zahlung des Beitrages zwei Monate im Rückstand ist. Über diesen Ausschluss entscheidet der Vorstand. Jedoch hat diesem Ausschluss eine Mahnung mit 14-tägiger Frist vorauszugehen.
Durch sein Verhalten innerhalb oder außerhalb des Vereins dessen Belange oder Ansehen schädigt. Über diesen Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung.

Beim Austritt oder Ausschluss eines Mitgliedes ist der Mitgliedsausweis an den Vorstand zurückzugeben.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die aktiven und die Ehrenmitglieder haben das Recht zur Benutzung der Tennisanlage mit der dem Verein gehörenden und überlassenen Einrichtungen.

Die Teilnahme an Mitgliederversammlungen und die Abstimmung in derselben steht allen Mitgliedern zu.

Zu den Pflichten der Mitglieder gehören.

das Einverständnis, den Jahresbeitrag einmal im Jahr zu 1. Februar im Lastschriftverfahren einziehen zu lassen,
Beachtung und Befolgung der Anordnungen des Vorstandes und der gefassten Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
kameradschaftliches Verhalten innerhalb und außerhalb des Vereins.

§ 7 Aufnahmegebühren und Beiträge

Für die Aufnahme in den Verein wird eine Aufnahmegebühr in der jeweils geltenden Höhe erhoben. Eine Rückzahlung der Aufnahmegebühr an ausscheidende Mitglieder erfolgt nicht. Der Vorstand ist berechtigt, die Aufnahmegebühr flexibel zu gestalten.
Aktive und passive Mitglieder sind zur Betragszahlung verpflichtet. Die Höhe der Beiträge bestimmt der Vorstand mit Zustimmung der Hauptversammlung.
Die Vorstandsmitglieder und Ehrenmitglieder sind von der Beitragszahlungen befreit. Erfolgen trotzdem Zahlungen von diesen, so sind sie als Spenden zu vereinnahmen.

§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:
dem Vorsitzenden
dem stellvertretenden Vorsitzenden
dem Kassenwart
zwei Sportwarten
dem Schriftführer
dem Jugendwart
dem Pressewart

Der Vorstand wird – mit Ausnahme des Jugendwartes – durch die ordentliche Mitgliedersammlung für jeweils zwei Jahre gewählt.
Die ordentliche Mitgliederversammlung kann beschließen, dass je nach Erfordernis statt zwei Sportwarten nur ein Sportwart für jeweils zwei Jahre bestellt wird.

Der Jugendwart wird von der Jugendversammlung für zwei Jahre gewählt und ist von der Hauptversammlung zu bestätigen.

Etwa notwendig werdende Ersatzwahlen erfolgen durch die Mitgliederversammlung bzw. Jugendversammlung für den Rest dieser Zeit.

Die Vorstandsmitglieder 1., 2. und 3 . bilden den geschäftsführenden Vorstand im Sinne des § 26 BGB

Die gerichtliche und außergerichtliche Vertretung des Vereins geschieht gemeinschaftlich durch zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands.

Beschlüsse des Gesamtvorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, wobei im Falle der Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag gibt.

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ihr obliegt insbesondere
die Wahl des Vorstandes
die Wahl der Rechnungsprüfer für die jährliche Kassenrevision,
die Genehmigung des Haushaltsplanes sowie die Entlastung des Vorstandes,
die Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
die Beschlussfassung über eine Auflösung des Vereins

II.
Jeweils in der Zeit von Januar – März jeden Jahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der der Vorstand sämtliche Mitglieder unter Einhaltung einer Ladungsfrist von 2 Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einzuladen hat.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn das Wohl des Vereins es erfordert oder wenn drei Mitglieder des Gesamtvorstandes oder mindestens zehn Mitglieder des Vereins die Einberufung schriftlich verlangen. Die Ladungsfrist bei außerordentlichen Versammlungen beträgt eine Woche; sie kann in dringenden Fällen vom Vorsitzenden auf drei Tage abgekürzt werden.
Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
Soll über Satzungsänderungen oder über die Auflösung des Vereins entschieden werden, so ist die Mitgliederversammlung nur dann beschlussfähig, wenn mindestens 3/4 der erschienenen Mitglieder zugestimmt haben.
Über jede Mitgliederversammlung ist vom Schriftführer oder dessen Vertreter ein Protokoll aufzunehmen, in dem der Gang der Verhandlung sowie sämtliche Anträge und Beschlüsse aufzunehmen sind. Das Protokoll ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen.

§ 10 Ältestenrat

Zur Schlichtung persönlicher Streitigkeiten zwischen Vereinsmitgliedern wird ein Ältestenrat gebildet. Dieser besteht aus
dem Vorsitzenden und dessen Stellvertreter
drei weiteren aktiven Mitgliedern, darunter eine Dame, die von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt werden.

Den Vorsitz des Ältestenrates führt der Vereinsvorsitzende. Ist ein Mitglied des Ältestenrates an einer vor den Ältestenrat gebrachten Angelegenheit persönlich beteiligt, so ist er von der Mitwirkung in dieser Angelegenheit ausgeschlossen. Der Vereinsvorsitzende hat dann hierfür ein anderes Mitglied als Ersatz zu bestimmen.

§ 11 Haftung

Eine Haftung des Vereins den Mitgliedern gegenüber für Unfall- und Diebstahlschäden wird ausdrücklich ausgeschlossen.

§ 12 Folgen der Auflösung oder Aufhebung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins ist das zum Zeitpunkt der Auflösung oder Aufhebung vorhandene Vermögen der Stadt Dortmund für gemeinnützige Zwecke von Turnen, Spiel und Sport zu übereignen.

Stand: 29. April 1996

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